r/Gedichte • • 3d ago

Work-in-Progress Wochenende Work-in-Progress Wochenende

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Es ist wieder so weit: Es ist Work-in-Progress Wochenende!

Wenn du ein Gedicht hast, an dem du gerade arbeitetest oder bei dem du dir unsicher bist, kannst du es in einem Kommentar zu diesem Post schreiben, um Feedback zu erhalten.

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r/Gedichte • • 15h ago

Erstes Gedicht, bitte Feedback!:)

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Hallo zusammen, ich würde gerne ein Gedicht mit euch teilen. Ich glaube, man sollte Gedichte nicht erklären, aber trotzdem möchte ich ein bisschen Kontext geben. Ich befürchte nämlich, dass es etwas sehr kitschig rüber kommt.

Das erste mal als ich diese Person traf, sahen wir uns den Nachthimmel an (jaja kitschig 😅) und man konnte Venus besonders gut sehen.

Bitte bitte lasst mir Tipps da, ich kenne die ganzen "Regeln" rund um Gedichte noch nicht so ganz. Es würde mich auch wirklich sehr interessiert welche Gedanken euch beim Lesen durch den Kopf gehen. Ich würde mich gerne weiter im schreiben ausprobieren!


r/Gedichte • • 13h ago

Gekos zu Lemuren

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r/Gedichte • • 12h ago

Gewichtloos

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r/Gedichte • • 11h ago

Wissen und Weisheit

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O Wissen, gehe du

stets mit Weisheit einher,

so wiegest du nicht

den Gemütern zu schwer,

das Feuer nicht werde

wo Wasser sollt' sein,

deine Erben nicht meinten,

alles Gute sei Schein.

Verberge dich jenen,

die noch nicht bereit,

und verführe sie nicht

in ehernem Kleid.

Die Macht, die dir inne,

wird jenen zur Minne,

welche dich wahrlich lieben -

ein Bund, fest und treu -

vermählt durch Erkenntnis,

schafft dieses Bekenntnis

das Antlitz aller

Welten stets neu.


r/Gedichte • • 19h ago

Gerne Feedback - auch schlechtes

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r/Gedichte • • 19h ago

Vor der Bar (noch in Überarbeitung)

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r/Gedichte • • 12h ago

Mondfinster

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Revision²


r/Gedichte • • 16h ago

Gedanken aus der Stadt

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Ich schreie und schreie,
Der Lärm erstickt jeden Laut.
Schienen und Straßen,
Wohin man auch schaut.

Versteckt hinter Mauern,
Die Sonne, sehe sie nicht.
Ich leb in der Nacht,
Laternen mein Licht.

Immerzu einsam,
Doch niemals allein.
Fenster sie leuchten,
Gemütlich zum Schein.

Grau über grau,
Die Welt hier so hart.
Will Farbe und Leben,
Will raus aus der Stadt.


r/Gedichte • • 20h ago

Nur Halt mit Einschränkung

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r/Gedichte • • 17h ago

Meine Augen

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Wie ich die Welt so seh, tun mir die Augen weh.

Wie können manche nur jene wählen,

die anderen die Freiheit stehlen?

​Wie können Menschen mit so viel mehr

von ihrem Reichtum nichts hergeben, ohn' Gewähr?

Müsst' es nicht in jedermanns Interesse liegen,

dass alle Menschen gleiche Rechte kriegen?

​Wie kann man nur im Namen der Freiheit

den Reichen unsere Rechte schenken?

Warum kann Korruption

unsere Demokratie so lenken?

​Du denkst jetzt wahrscheinlich mit Verdruss:

„Die Jugend soll mal arbeiten wie ich zum Schluss!“,

kennst die Wahrheit, die dir Short-Clips zeigen,

und hast deshalb gewählt die rechten Reigen?

​Vielleicht in der Hoffnung, du würdest reich?

Ich sage dir: Lässt du von Konzernen

unsere Zukunft lenken,

wird man dich überall beschränken.

​Denn wer erst reich ist, will es auch bleiben

und deine Freiheit stets vertreiben.

Denkst du nun, ich rede Stuss?

​Vielleicht schaust du sogar einmal dir an,

wie viele Firmen aus dem Dritten Reich man noch finden kann?

Dann wirst du seh'n:

Aus Hass lässt sich so mancher Profit entseh'n.

​Du denkst, es ist schlimm, es kann nichts mehr passier'n?

Öffne die Augen und sei nicht blind, wähle die Freiheit mein Kind.


r/Gedichte • • 21h ago

Brot für zwei Streicher

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r/Gedichte • • 18h ago

Verdammt

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[Noch 4 Tage bis Saimnacht]

Nun, wer diese Zeilen liest, der sei gewarnt,

des Dämons Schergen sind gut getarnt.

Sie brechen unaufhörlich jedes Siegel,

damit er Rache übt am Schöpfer ohn' ein Zügel.

​Ich weiß, ein Gedicht selten Wahrheit spricht.

Doch grübel, grübel, großer Schrecken:

Hat nicht alles dunkle Ecken?

​Verbirgt sich in der tiefsten Lüge nicht

gar eine Wahrheit ohne Gesicht?

Kannst du den tiefern Sinn denn fassen,

ihn unerschüttert so verlassen?

​Zweifel, Zweifel check die Ecken,

was mag sich wohl dort verstecken?

Unwissenheit bewahrt den klaren Verstand.

​Doch Klarheit ist im Dunkeln zu finden.

Vorsicht! Die Wahrheit wird sich an dich binden.

Hast du sie einmal ganz erkannt,

dann Gott behüte den Verstand!


r/Gedichte • • 1d ago

Reimzwang

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r/Gedichte • • 1d ago

Die Kälte und Wärme

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Der Mond heut Nacht

So kalt

Luft die mich frieren macht

So kalt

Meine Füße am Boden

So kalt

Sehe hinab, von ganz oben

So kalt

Mein Herz

So kalt

Gehe den Schritt voll Schmerz

So kalt

Stürze hinab

So kalt

Treffe auf den Beton

So kalt

Doch plötzlich

Wärme

Wärme

Die mich erfüllt

Wärme

Die mich umhüllt

Wärme

Die mich aufnimmt

Wärme

Die mir Frieden gibt

Wärme

Die mich einschlafen lässt

Wärme

Die mich ruhen


r/Gedichte • • 2d ago

Ich lieb dich

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17 Jahre alt.
Ich fühle mich lebendig und angesagt.
Ich sprudele nur so vor Geschichten.
Ich erzähle viel.
Du hörst mir nicht nicht zu.

Wir lachen, bis uns die Bäuche weh tun.
Über was eigentlich?
Wir haben wilde Ideen und setzen sie sogleich in die Tat um.
Wir tanzen und spielen Theater.
Wir machen Konfetti mit dem Locher.
In deiner bunten Wohnung.
Im Kellerclub.
In Berlin.

Im Unterricht melde ich mich.
Und du bist erstaunt.
Dass ich so viel weiß.
Im Theaterstück habe ich eine Hauptrolle und du bist stolz auf mich.
Das fühlt sich gut an. Sehr gut.
Dass da einer stolz auf mich ist.

Ich bin auch stolz auf dich.
Mag deinen Humor.
Und wie du tanzt, dich bewegst.
Und deine Kreativität.
Und deine liebe Zurückhaltung.
Du unterschätzt dich.
Ich sage es dir nicht.

Ich lieb dich.
Ich lieb dich.
Ich lieb dich!
Ich sage es dir nicht.

Heute nehme ich mir vor.
Niemals mehr den einzig richtigen Augenblick zu verpassen.


r/Gedichte • • 1d ago

Geburtstagsgedicht für einen Freund

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Als ich deine Augen sah
So wohlig warm und weich
Glänzend die Kastanien erspäh und das Fell
Des braunen Rehs
Ruhe sich in mein Herz einschleicht
Mit Fingerspitzen streich ich leicht über dunkles Haar
Der Sonne helles Antlitz flammt
Am Firmament so grell
Wie sehnt sich meine schmale Hand
Nach deinem wellig Haar
Wie ich in deinem Aug erkannt
Der sonne selig Himmelgewand
Schnell ruf ich deinen Namen
Denn niemals sollst du abgewandt
Einsamen weges gehen
Folg nicht dem Reh
Sein Schatten täuscht
Und geh nicht in öden Kreisen
Halt dich an dein wahres Herz
Es leuchtet jede Dunkelheit
Und stellt sich gegen jeden Schmerz
Und ist niemals tönern hohles Erz
Vereint das Licht und kann dir weisen
Der Weg der dich ins Morgen bringt
Und stetig leis von Hoffnung singt
Langmütig geht der helle Stern
Dem Horizont entgegen
So fern liegt jede Bösartigkeit
Wir sind hoffend dem Glück ergeben

(Selbstgeschrieben)


r/Gedichte • • 1d ago

Umstieg

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r/Gedichte • • 1d ago

Pendel (Revision)

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r/Gedichte • • 1d ago

Horizont unter Regen (Revision)

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r/Gedichte • • 2d ago

Falsche Schlüsse

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Ich habe blonde Haare.

Also kann ich nicht denken.

Ich bin eine Frau.

Also kann ich nicht leiten.

Ich bin intellektuell.

Also kann ich nicht anpacken.

Ich bin klein.

Also habe ich keinen Weitblick.

Ich trage einen roten Pullover.

Also bin ich schamlos.

Du verstehst mich nicht.

Also bin ich dumm.

Ich folge nicht deiner Anweisung.

Also bin ich aufmüpfig.

Ich wehre mich.

Also bin ich aggressiv.

Ich stelle Fragen.

Also habe ich Vorurteile.

...

Du ziehst falsche Schlüsse.

Also ziehst du falsche Schlüsse.


r/Gedichte • • 2d ago

"Ein Freund...?"

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Schon sehr früh lernt' ich ihn kennen,
ihn nur nicht gleich beim Namen nennen,
doch ich wusste er war da,
ein Freund so nah, doch unnahbar.

Ich lernt' ihn kennen: Alle Tiefen,
jede Kante, zwischen Riefen,
Stell mich ihm wenn's nötig wird,
weil mich mit ihm kein Feind zitiert.

Mit jedem Mal, er wurde lauter,
jeden Tag mir mehr vertrauter.
Mit jedem Namen war er da:
Und doch kaum zu beschreiben war.

So seh' ich ihn für mich als Freund,
dem ich genug bin und 'ne Freud.
Der um mich weint, wenn Leid gescheh'n,
oder nichts hat hingesehen.

Denn der Schmerz zum Heilen da,
darum mach' ich mir stets klar:
"Es geht vorbei, wird wieder gut,
Du trafst ihn oft, Du heilst und gut."

25.10.2026 - TheChoiceYouHave


r/Gedichte • • 2d ago

Team im Takt

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Ein Team ist wie ein Orchester ohne Dirigent.
Jedes Mitglied hat ein Solo verdient wie jedes Instrument.
Mal braucht es leise Töne, mal einen Paukenschlag.
Manchmal eine Pause, bis jeder den Rhythmus wieder mag.

Gleichklang heißt nicht, dass alle im Gleichschritt marschieren.
Alle alles abnicken, nichts riskieren.
Gleichklang heißt nicht, dass einer befiehlt.
Und jeder nur blind das Spiel mitspielt.

Es ist vielmehr das feine Gespür.
Für das Herz der Maschinerie.
Zu verstehen, wer wann führen sollte und wofür.
Und wer wann vertrauen sollte, auch einer Utopie.

Da hilft einer selbstlos und schnell.
Da sieht einer voraus, ohne Appell.
Was einer übersieht, sieht ein anderer klar.
Was gestern noch unmöglich schien, wird plötzlich wahr.

Ein Schritt nach vorne, einer zur Seite, einer zu weit.
Raum für ein kluges Wort zur rechten Zeit.
Denn keiner muss alles wissen und können.
Wenn wir einander Vertrauen gönnen.

Doch was ist, wenn die Melodie.
Umschlägt in Disharmonie.
Wenn plötzlich Einsätze misslingen.
Wenn Stolpern und Zagen, Zweifel mit sich bringen.

Dann zeigt sich, was uns wirklich verbindet.
Ob Angst uns lähmt oder Mut sich findet
Ob jeder schweigt, weil Fehler verpönt sind.
Oder ob Hinterfragen erlaubt ist und die Vernunft gewinnt.

Denn Fehler sind kein Aus für ein Team.
Manchmal ist es nicht, wie es schien.
Wer widerspricht, kann das Ganze bewahren.
Und wer dem Einwand zuhört, erkennt die wahren Gefahren.

Und wenn bei einer Katastrophe der Mut fast zerbricht.
Dann braucht es einen Menschen mit ausgleichender Sicht.
Der die Wogen glättet mit sanftem Ton.
Und Ideen hat für eine neue Option.

So ist ein Team keine mechanisches Herz.
Kein Monument aus hartem Erz.
Sondern es lebt davon, individuelle Stärke zu schätzen.
Und davon, Impulse mutig in Taten zu übersetzen.


r/Gedichte • • 2d ago

Toter Diamant ( zweites Gedicht)

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r/Gedichte • • 2d ago

Verloren

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Verloren ist es schon lange Zeit gewesen,
die Zukunft und ihr Wesen.
Wie ging es weiter?
Das Leben.
— Nie wusste er.

Was nie gewesen, war vergangen,
noch eh es je begann;
im Möglichen gefangen,
stand schon das Ende an.

Sie schwiegen, um zu sagen,
was keines Wortes bedarf;
und ließen unbeantwortet die Fragen,
deren Antwort keiner sprach.

So wurde aus dem Nichtgeschehen
ein Etwas, das bestand;
denn was nie durfte entstehen,
war dennoch einst gekannt.

Er fragte nicht. Sie schrieb nicht.
Und beides blieb geschehen.
Was zwischen ihnen lag,
war nirgends zu sehen.

Doch wenn sie sprach, dann war sie da,
als wäre nichts verloren;
und wenn sie schwieg, ward offenbar,
was niemals war geboren.

So ging sie fort, und ging doch weiter,
in einer Welt, die er nicht sah.
Der Weg des Lebens wurde breiter —
nur blieb ihm unklar, was geschah.

Denn was er wusste, wusste sie nicht;
was sie wohl wusste, blieb verborgen.
Und zwischen Sein und Möglichkeit
verging ein ungestellter Morgen.

So fragte er: Was ist geblieben?
Was war, wenn nichts gewesen ist?
Kann man verlieren, was man nie besessen,
und missen, was man nie vermisst?

Das Leben ging. Er blieb zurück.
Nicht dort, wo sie gewesen war,
sondern im Gedanken an ein Glück,
das niemals wirklich vor ihm lag.

Und irgendwann begriff er vielleicht:
Das Ende war nicht eingetreten.
Es war der Anfang, der sich selbst
nie hatte eingestehen können.